Schreinerei Nau in Upfingen

Schreinerei Nau

Es gibt fast nichts, dass wir nicht machen“

1995 hat Schreinermeister Hans-Dieter Nau den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Heute hat das Unternehmen in Upfingen sieben feste Mitarbeiter, die den Chef mit Sohn Thomas und Frau Sabine tatkräftig im Betrieb unterstützen.

War die Schreinerei bis vor einem Jahr noch in der Uracherstraße zu finden, hat sie jetzt ihren festen Sitz mit rund 1000 Quadratmeter Fläche in der Bahnholzstraße in Upfingen gefunden.

Termintreue ist besonders wichtig

„Was geht, stellen wir selbst her“, erklärt der Firmengründer gleich zu Beginn und ist froh, nicht permanent von Zulieferern und anderen Handwerksbetrieben abhängig sein zu müssen, wie er sagt. „Nur so können wir ehrliche Termintreue garantieren und auch halten. Die ist uns schließlich besonders wichtig“, unterstreicht Nau. Letztere schätzten dabei nicht nur Privatkunden sehr, die gerade deshalb immer wieder gerne kämen, wie der Chef berichtet. Ihren Wirkungskreis haben die emsigen Schreiner bis nach Zwiefalten, ins Ermstal und in Richtung Reutlingen ausgeweitet.

Innenausbau zählt zu den Stärken des Unternehmens

Architekten, öffentliche Einrichtungen und viele Firmen zählen zu ihren Kunden. „Selbstverständlich kümmern wir uns auch um die Ferienwohnung in Füssen und anderswo“, lacht der Chef. „Da sind wir dann gleich mehrere Tage auf Arbeitsurlaub“. Ob Küchen, Bäder, Treppen, Haustüren oder Parkett… „Der komplette Innenausbau zählt zu unseren Stärken“. Sehr flexibel und spontan sei ihr Betrieb auch, wenn Not am Mann ist, erzählt Thomas Nau, der vor gut dreieinhalb Jahren im Betrieb des Vaters eingestiegen ist. „Beim letzten großen Hagelunwetter, gab es auch für uns Nachtaktionen und mehrere Einsätze im Tal“, so Nau. „Wenn ganze Decken runterkommen, kann man niemanden auf später vertrösten“.

Arbeitskraft und Handwerk an erster Stelle

Hans-Dieter Nau ist als Chef immer vor Ort. „Das ist zwar ein großer Aufwand, aber wenn man ehrlich mit den Leuten umgehen will, bleibt nichts anderes“, glaubt er. Was das Personal angeht, das ist im Hause Nau „beständig“, erklären Vater und Sohn mit Stolz auf ihre langjährigen Mitarbeiter. „Das Betriebsklima stimmt!“, fügen sie noch hinzu. Regelmäßige Investitionen müssen derweil auch in Holz-Werkstätten getätigt werden. „Die CNC-Technik macht auch vor Schreinern keinen Halt“, so der Meister. Stark aufgerüstet habe man im Betrieb in Sachen „Kanten leimen“, erzählen die Handwerker. Oft sei eben die volle Auslastung moderner, teurer Maschinen das Problem. „Mittelständische Betriebe, die nicht in zwei oder gar drei Schichten arbeiten, haben diese Auslastung nicht“, erklärt Nau die Problematik teurer Investitionen. Überdies stünden Arbeitskraft und Handwerk bei der Schreinerei Nau (immer noch) an erster Stelle. „Die Maschinentechnik kommt bei uns hinzu“. Mehr Bewerbungen junger Menschen, die sich für den Beruf des Schreiners interessieren, würden beide gerne sehen. „Früher waren es wenigstens fünf bis sechs Bewerbungen, die kamen, heute eine bis keine“. Der Weg über das Praktikum sei oft der (beste) Einstieg, empfehlen die beiden Schreiner.

Information:
Schreinerei Nau, Bahnholzstraße 2, 72813 St. Johann-Gächingen
Telefon: 07122 / 1400, info@schreiner-nau.de, www.schreiner-nau.de

Text & Fotografie: Patricia Kozjek

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