Schlachtfest in Dapfen

Schlachtfest Dapfen

Spezialitäten, Tracht und Töne beim traditionellen Schlachtfest in Dapfen

Von Freitag bis Sonntag wurde an der Lauter kräftig gefeiert. 30 Liter Freibier hatten dabei auf Hock und (Trachten-)Party schon kräftig eingestimmt und das launige Wetter gar zur Nebensache gemacht. Ganz davon überzeugt, dass die Frauen auf dem Schlachtfest in Dapfen einfach schöner sind, wie auf dem Wasen und Oktoberfest in Stuttgart oder München, ist Gomadingens Bürgermeister Klemens Betz.

Schon seit 37 Jahren, immer am dritten Septemberwochenende, herrscht im Gomadinger Flecken Ausnahmezustand. „Das ist eben urige Älbler-Art, ihr Oktoberfest zu feiern“, sagt ein Besucher lachend und bringt´s, schon Mitte September, auf den Punkt.

Dirndl und Lederhosen in allen Kreationen

Fesche Dirndl und stramme Lederhosen in allen Farben und Kreationen haben an diesen Tagen jedenfalls regen Ausgang in Dapfen. Dabei sorgte nicht etwa nur die 30 Meter lange Bar für so manchen feinen Feierabend-Drink oder legeren Trachten-Flirt. Und weil mit Musik alles schöner ist, gibt´s beim Dapfener Schlachtfest jährlich jede Menge davon. Ob Partyband oder Musikanten mit traditioneller Blasmusik aus der Region, dem Festbetrieb im gut 2000 Menschen fassenden Zelt, sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Duftendes Holzofenbrot wird zur legendären „Original-Dapfener-Schlachtplatte“ gereicht. Alles kommt frisch aus dem Schlachthaus vor Ort oder wird im eigenen Backhaus gebacken.

Blendende Stimmung

Viele feste Programmpunkte, neben blendender Stimmung, sorgen dafür, dass sich das Schlachtfest schon weit über das Dorf und die Alb hinaus herum gesprochen hat, wie die Veranstalter und zahlreichen Helfer wissen.

Text: Patricia Kozjek

Information
www.gomadingen.de

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